Saison 2018/19

Heimkampf gegen Georgsfeld II, 4.11.2018

Matthias Lottmann, Kai Austen, Thilo Adomat, Fynn Sonnenberg und Jan Lengert (v.l.) boten dem Tabellenführer starke Paroli und wurden im Anschluss vom Georgsfelder Mannschaftsführer als deren bisher stärkter Kontrahent gewürdigt.

6.11.2018

 

Die Aufstellung Kai Austen - Thilo Adomat - Fynn Sonnenberg - Matthias Lottmann, Jan Lengert mit Holz für Matthias Lottmann.

Ergebnis: 0:3,064

 

-ju- (Informationen: Thilo Adomat)


Auswärtskampf gegen Spekendorf II, 28.10.2018

Jan Lengert und seine Boßelbrüder schwammen nach dem ersten Saisonsieg auf einer Welle der Euphorie nach "Spekendörp".

1.11.2018

 

Bericht in Kurzform:

Aufstellung: Kai Austen - Thilo Adomat - Fynn Sonnenberg - Jan Lengert, Betreuer: Ingo "Harvey" Weber & Eugen Pernak

- Kai Austen lässt den Anwurf zu tief

 

- Thilo Adomat oben in der Kurve raus

 

- Fynn Sonnberg trifft den Wurf perfekt

 

- Jan Lengert wirft unten in den Graben

 

- 1:0 für die Hausherren

 

- Kai holt den Hammer raus und die Führung

 

- Thilo macht den Deckel drauf und holt den ersten Schöt

 

- Der Boßelstrich legt toll nach und schon steht es 2:1 für Rot

 

- Jan Lengert baut darauf mit einem langen Wurf auf

 

- Kai Austen lässt seine Kraft frei und holt das 3:1

 

- Sicherer Wurf von Thilo

 

- Fynn wirft oben raus

 

- Jan auf Höhe der Bushalte Sandtog mit einem sicheren Wurf, gibt aber die Führung ab

 

 

- Kai macht Sicheren Wurf

 

- Thilo dagegen einen Schwächeren

 

- Fynn zeigt sich bestens aufgelegt und machten einen Guten

 

- Jan Lengert danach durch 3 Kurven - perfekt geworfen

 

- Kai donnert die Kugel zu hart über die Straße

 

- Kapitän Adomt lässt die Kugel fallen

 

- Fynn Sonnenberg und Jan Lengert durchwerfen die Kurve super

 

- Kai mit einem sauberen Wurf

 

- 3:1 und Führung für Westerende bei der ersten Wende

 

- Thilo lässt die Kugel zu tief, kommt aber am Gegner vorbei

 

- Fynn lässt die Kugel aber auch zu tief und dieses Mal ist die Führung weg

 

 

- Die restliche runde wird vernünftig absolviert

 

- Kai dreht seinen Wurf daraufhin unten rein

 

- Thilos Wurf stößt sich an der Mitte

 

- Fynn wirft daraufhin durch die Kurven, die Jan auch getroffen hat

 

- Jan lässt die Kugel zu tief

 

- Kai knallt mit Gummi nochmal einen aus der Bahn

 

- Wechsel auf Holz

 

- Durch die oben genannten Kurven wieder zurück

 

- Thilo absolviert diese allesamt mit einem Wurf und erhöht auf 4:1

 

 

- Fynns Wurf bleibt  zu tief

 

- Jan Lengert macht einen starken Wurf, während Kai Austen die Holzkugel unten in den Graben jagt

 

 

- Thilo legt gut vor und Mister Sonnenberg holt danach den Hammer raus

 

- Jan macht einen Großen und holt sich danach das 5:1

 

- Kai Austen bestinnt sich seiner Stärke und macht einen Guten

 

- Thilo wirft gut hinterher

 

- Fynn trüllt geschickt

 

- Nachdem Jan Lengert vom Hund aufgehalten wurde, wirft er gut

 

- Kai trifft den Wurf nicht ganz so gut, aber die Kugel zieht

 

- Sicherer von Thilo

 

- Zu tief von Fynn

 

- Jan macht wieder einen tollen Wurf

 

- Kai Austen haut nach einer schwächeren Runde mal wieder einen raus

 

- Thilo Adomat, Fynn Sonnenberg legen lange hinterher und Kai Austen ist es dann, der das 5:1 mit einem grandiosen Wurf holt

 

Nach dem zweiten Sieg in Folge klettert die 2. Mannschaft Westerendes auf den 7. Tabellenplatz und liegt jetzt bei 9:12 Schöts und 4:6 Punkten. Am Sonntag kommt der Tabellenführer (Georgsheil II) nach Westerende. Diese Partie wird sicherlich kein Zuckerschlecken für das junge Team.

 

-ju- (Informationen: Thilo Adomat)

 

Jan Lengert wurde von einem Hund bedrängt. Er ließ sich aber nicht davon irritieren und legte einen vernünftigen Wettkampf hin.


Heimkampf gegen Victorbur II, 21.10.2018

Und los geht die Reise nach Neu-Barstede: Ingo "Harvey" Weber, Jan Lengert, Thilo Adomat, Fynn Sonnenberg und Kai Austen hofften auf die ersten zwei Saisonpunkte.

23.10.2018

 

Das Farmteam der Männer I ging in der Formation Kai Austen, Thilo Adomat, Fynn Sonnenberg und Jan Lengert. Ingo und Harvey Weber sowie Eugen Pernak übernahmen gemeinschaftlich die Betreuung und fungierten als Backups.

Westerendes Nummer 1 geland ein guter Anwurf, der, obwohl er nicht über die Mitte kam, auf Grund seiner Wurfkraft bis zur Birke lief.

Des Gegners Versuch blieb kurz und schon war nach Thilo Adomats gutem Premierenurf der 1. Schöt fällig.

Der auf der 3  werfenden Sprößling von Martina Sonnenberg machte seine Sache auch sehr gut und bei dem 50 km/h-Schild stand es alsbald 2:0 für die Roten.

 

Kai Austen zeigte sich im Kampf gegen seine ehemaligen Teamkollegen hochmotiviert und ließ es sich auch nicht nehmen, nach dem Wettkampf die obligatorische Wettkampfrede zu halten. Austen verfügt über eine außerordentliche Wurfkraft, hat aber die Entwicklungsaufgabe erhalten, seiner Abwurftechnik mehr Ruhe zu verleihen, um konstantere Ergebnisse zu erzielen. Bekommt der 19-Jährige dies hin, wird er schon bald gehörigen Druck auf die arrivierten Kräfte der 1. Mannschaft ausüben.

Austen war es dann, die zweite Runde vor dem Rechtsknick anwarf und die Kugel nach ca. 110 Metern oben rauskloppte. Der 19-Jährige lief dabei etwas zu tief an - sicherlich zurückführbar auf die Tatsache, dass er erst vor der Saison zu Lütje Holt wechselte.

Da zuvor Jan Lengert nach einem Vollei die Führung abgab und danach auch Thilo und Fynn eher kleine bis normale Würfe produzierten, fiel das 1:2 aus Sicht der Gäste - Westerende musste sich also sputen, um den guten Start nicht leichtfertig zu versauen.

Der Bruder des Mannschaftsführers der Westerender Erstvertretung stand also ca. 90 m vor der Kanalkurve. Jan setzt die Kugel sehr weit nach oben, aber sie hielt sich am oberen Rand und mogelte sich voll durch die Kanalkurve und machte noch 20 Meter auf der Folgegeraden gut.  Der Gegner bleibt klar dahinter und somit fiel die Führung wieder zurück auf die Seite der Roten.

Die Kanalgerade wurde dann weniger zufriedenstellend von Kai Austen, Thilo Adomat und final Fynn Sonnenberg absolviert. Letzterer schaffte es mit einem Sicherheitswurf entlang der Mitte knapp durch die Kanalendkurve und der Peilpunkt bestimmte dann, dass Westerende aufgrund weniger Meter auf 3:1 erhöhen durfte.

 

Westerendes Gymnasiast  und B-Jugendlicher Fynn Sonnenberg agiert als bester Allrounder im Team, wobei er aktuell  im Vergleich zur Kunststoff- mit der Gummikugel sicherlich noch mehr Fahrt  aufbauen kann. Er nutzt bislang bei weitem noch nicht sein gesamtes Wurfkraftpotential aus, da er den Wurfarm nicht voll nach hinten durchzieht und somit wertvolle Beschleunigung verloren geht. In Sachen "Richtung" ist er dagegen schon sehr gut ausgebildet.

Nach dem Kanal produziert Jan Lengert dann seine zweite Glanzleistung: Die Kugel schlängelt sich ideal über die Gerade und fällt wunderbar durch die Rechtskurve, um anschließend auf der Folgegerade nach 30 Metern liegen zu bleiben. Da die Victorburer diesen Versuch nicht imitieren können, fällt das 4:1.

Der Anwerfer Westerender traf die darauffolgende Gerade leider nicht optimal, weil er der Kugel zuviel Daumen mitgab und sie oben nach 100 Meter ausstieg. Thilo Adomat und Fynn Sonnenberg stellten den VW-Mitarbeiter dann gemeinschaftlich vor die Rechtskurve, die dieser dann mit einem Trüllversuch voll durchwarf und gar auf 5:1 erhöhte.

Es folgte eine schwächere Runde der Boßelbuben, die zwar durch Kai Austen gut eingeleitet, jedoch von denen anderen Werfern zerstört wurde und den Gästen das 2:5 ermöglichte.

Das Team berappelte sich aber wenig später in Person von Thilo Adomat, der die Zwischengerade in der Schluss-S-Kurve sehr gut überbrückte und Fynn Sonnenberg dadurch bestens auf die Gerade stellte.

Dieser machte einen sehenswerten Wurf bis kurz vor die Wende und erkämpfte damit die Führung für seine Farben zurück.

Da Jan Lengert noch stark in Richtung Hinter-Theene warf und Kai Austen kurz daraufhin von der Wende bis in den Eingang der Linkskurve warf, schepperte es erneut und der alte Abstand war wiederhergestellt.

Jan Lengert erwischte gegen Victorburs Reserve einen Sahnetag und konnte gleich mehrfach spielentscheidend in den Wettkampf eingreifen.

Mehr schlecht als recht bewegten sich das Feld dann wieder in Richtung von Christine Udens Kneipe. Da Lütje Holt zwischenzeitlich durch Leichtfertigkeiten die Führung aus der Hand gab, war Victorbur dem 3:6 näher als die Hausherren dem 7:2.

Glücklicherweise nutzten die Gäste die gut präsentierten Einladungen dafür aber nicht und so konnte Fynn Sonnenberg nach einem nicht ganz perfekten Trüllversuch in der Linkskurve die Führung zurückerobern.

 

Leider wurde diese wieder postwendend abgegeben, ehe Kai Austen auf der langen Geraden den Dampfhammer auspackte und die Holzkugel ca. 180 Meter in Richtung Kanal schleuderte. Victorbur konnte die Aufgabenstellung erneut nicht lösen und so folgte zum wiederholten Male der Führungswechsel zwischen beiden Mannschaften.

 

Um die Spannung aber ein wenig zu erhöhen, entschloss sich die junge Truppe zu einer katastrophalen Kanalrunde, die mit vier Werfern absolviert wurde und der Abgabe der Führung gleichkam.

 

Leiden entweder unter schlimmer Gicht oder wollten das Endergebnis symbolisch darstellen: Jan Lengert, Ingo "Harvey" Weber, Fynn Sonnenberg, Thilo Adomat und Kai Austen frohlockten nach dem ersten Saisonsieg.

Jan Lengert erkämpfte die Führung dann aber mit dem letzten Kanalwurf aufgrund von 10 Zentimetern zurück, woraufhin sich "Dampfhammer" Austen bereitmachte und Thilo Adomat auf die Gerade stellte. Dieser erzielte dann nur einen eher durchschnittlichen Wurf von 120 Metern, aber da Victorbur einen Rohrkrepierer fabrizierte, durfte über das 7:2 gejubelt werden.

Auf dem Weg in Richtung Ziel zeichnete sich Fynn Sonnenberg noch einmal mit einem sehr ordentlichen Wurf aus, jedoch schwächelte der Rest des Teams und gab kurz vor Toreschluss noch einmal die Führung ab, sodass am Ende aber mit dem 4,101:0 doch noch ein souveräner Heimerfolg errungen werden konnte.

Die Jungs zeigten sich vollends euphorisiert und schauen schon jetzt mit Vorfreude auf das nächste Wochenende, wenn es zum Kellerduell in Spekendorf kommt. Deren Zweitvertretung rangiert mit 4:11 Schöts und 2:4 Punkten nur einen Platz über Lütje Holt und gehört sicherlich zu den Teams, die in diesem Jahr bezwungen werden können.

 

-ju- (Informationen und Fotos: Eugen Pernak)

Die Tabelle der Kreisklasse nach dem 4. Spieltag.


Auswärtskampf gegen FAhne II, 14.10.2018

Jan Lengert, Eugen Pernak, Thilo Adomat und Kai Austen genießen jeden Wettkampf, auch wenn diese bislang nicht immer positiv ausgehen. Man merkt aber bereits, dass die gesammelte Wettkampfroutine erste Früchte trägt. So kämpfte sich die bunte Truppe in Fahne nach frühem Rückstand tapfer in die Partie zurück.

15.10.2018

 

Bericht in Kurzform:

- Kai Austen holte mit dem Anwurf die Führung

- 0:1, da Eugen Pernak seinen Wurf zu kurz ließ

- 0:2 nach einem missglückten Versuch von Thilo Adomat

- 0:3 nach einer Harakiri-Einlage von Kai Austen

- 1:3 durch Kai Austen kurz nach der 1. Wende bei der Kirche in Bangstede

- 1:4 durch Kai Austen (s.o.)

- 2:4, weil Jan Lengert sehenswert platzieret

- 3:4, da Kai Austen den Dampfhammer rausholte

- 3:5 nach Slapstick-Einlage von Jan Lengert

 

Aufstellung: Kai Austen - Eugen Pernak - Jan Lengert - Thilo Adomat. Ingo "Harvey" Weber gab in der letzten Runde sein Comeback in der M1, wurde für Jan Lengert eingewechselt und holte gleich die Führung.

 

-ju- (Informationen: Sven Frerichs)

Gesellige Runde in Fahne nach dem Wettkampf.


Heimkampf gegen Simonswolde II, 30.9.2018

Auf in den ersten Heimkampf der noch jungen Saison: Thilo Adomat, Fynn Sonnenberg, Jan Lengert und Eugen Pernak (v.l.) gingen gut gelaunt in die Begegnung.

1.10.2018

 

Da nach den Absagen von Kai Austen und Kapitän Harm Auts nur vier Werfer zur Verfügung standen und sich Detlef Tunder als Spielertrainer mit in den Wettkampf stürzte, war klar, dass alle Werfer zum Zuge kommen würden.

 

Der Sohn von Frauen-II-Werferin Martin Sonnenberg warf an, der 72-Jährige Pernak folgte auf der 2, Jan Lengert danach und Thilo Adomat mimte den Schlusswerfer.

Leider konnte Fynn Sonnenberg beim Anwurf nicht seine Leistung aus dem Einwerfen wiederholen, jedoch konnte das junge und junggebliebene Team bis zum Kanal mithalten, ehe es mit 0:1 in Rückstand geriet.

Dies warf die Burschen aber nicht aus der Bahn, da die Gegner auch Fehler machten. Jedoch kassierte das Team auf dem Weg zur Wende dann doch noch das 0:2, steckte aber weiterhin nicht auf. Oftmals waren es diese kleinen, individuellen Fehler, die das Team um ein Erfolgserlebnis brachten.

Eugen Pernak war es dann, der all seine Lebenserfahrung in einen Wurf packte als kurz hinter der leichten Rechtskurve bei Stine Uden einen Reißer auspackte und die Holzkugel, die er in der Vorwoche noch nicht bedienen wollte, kurz vor den nachfolgenden Linksknick drapierte. Das 1:2 und somit der Anschluss waren hergestellt.

Auf dem Weg zum Kanal fiel auch noch der Schöt zum 2:2 und alles war wieder offen.

Leider bekamen die Herren es dann aber mit den eigenen Nerven zu tun, denn während Simonswolde es schaffte, die Kanalgerade mit zwei sehr guten Würfen zu absolvieren, brauchten die Roten ganze 5 und schon war man wieder 2 Würfe im Rückstand.

Auf dem Weg zum Ziel gab es von beiden Teams nichts Nennenwertes mehr zu berichten, sodass man sich letztendlich mit 0:2,063 geschlagen geben musste. Eine unnötige Niederlage, denn ohne die Kanalschmach wäre ein Unentschieden sicherlich drin gewesen. Zwar hatten die Gäste insgesamt mehr Wurfkraft aufzubieten, jedoch konnte das Heimteam durch Genauigkeit immer wieder gut mithalten - das besagte Teilstück mal außen vor gelassen.

Aus dem Team stach Fynn Sonnenberg in punkto Wurfleistung heraus, die anderen 3 Werfer gönnten sich immer mal wieder ihre Aussetzer, wussten aber auch mit starken Passagen durchaus zu begeistern.

Eugen Pernak gab am Ende zu Protokoll, dass man in den nächsten Wochen dringend an der Abwurfgeschwindigkeit/Armschnellkraft arbeiten müsse, da einzelne Werfer im Team die Kugel nicht richtig beschleunigen, sondern mehr oder weniger fallen lassen, ihr volles Potential also nicht komplett ausschöpfen.

Detlef Tunder kam im Übrigen gegen Mitte der Rücktour ebenfalls noch zu seinem Einsatz, durfte also auch auf dem Spielbericht vermerkt werden.

 

-ju- (Informationen: Eugen Pernak)

 

 

 

Auch wenn sie verlieren, ist die Stimmung weiterhin gut. Die Burschen ließen es sich nicht mehmen, den vorangegangenen Wettkampf im Anschluss bei Germann zu diskutieren.


Auswärtskampf gegen Georgsfeld I, 23.9.2018

Diese mutigen Gladiatoren stellten sich am heutigen Sonntag der Herausforderung "Georgsfeld": Jan Lengert, Fynn Sonnenberg, Kai Austen, Thilo Adomat, Eugen Pernak, sowie die Spielertrainer Steffen Lengert (Cappy) und Jens Ufken (orange Schuhe), v.l.

23.9.2018

 

Am heutigen Tag wurde es also ernst für die neugegründete zweite Mannschaft der Männer I. Unglücklicherweise startete das extrem junge Team (lediglich Eugen Pernak sticht mit seinen 72 Lenzen extrem hervor) mit einem Auswärtskampf in Georgsfeld, ergo auf einer Strecke, die nicht gerade für Abwechslung und boßlerisches Vergnügen steht. Besonders erschwerend kam hinzu, dass Georgsfeld I lediglich einmal nach Moordorf und zum Vereinsheim zurückwirft, sodass das Team es mit Gummi die gesamte Hintour über Daumenstände hatte und es auf der Umkehr mit Fingerständen  weiterging. Ein sehr eintöniges Gewerfe, das zudem unter dem Einfluss des gewohnt dichten Verkehrs stattfinden sollte.

Der neu gewählte Kapitän Harm Auts musste leider kurzfristig absagen, da es auf dem heimischen Gehöft einen Notfall gab. Dadurch reduzierte sich die Zahl der etatmäßigen Werfer automatisch von 6 auf 5. Da Thilo Adomat beim gestrigen Training die Bänder in einem Fuß überdehnt hatte und sich dies als zu große Behinderung herausstellte, um mannschaftsdienlich werfen zu können, schrumpfte die Werferanzahl auf 4, plus die zwei Betreuer Steffen Lengert und Jens Ufken, die ursprünglich nur mitlaufen und anfeuern wollten.

Die erste Runde in Bildern: Kai Austen (blaue Hose) warf an, Eugen Pernak (weiße Cappy) folgte, Fynn Sonnenberg (langer Boßelstrich in der Landschaft :-) ) und Jan Lengert vollendeten.

Kai Austen setzte einen guten Anwurf auf die Straße und konnte gleich die Führung holen. Da Eugen Pernak seinen Versuch dann jedoch oben aussteigen ließ, war die Führung schnell wieder passé. Fynn Sonnenberg legte im Anschluss solide nach, sodass Jan Lengert nun ca. 100 Meter bis zur Kugel des Gegners zu überbrücken hatte. Der VW-Mitarbeiter fand heute jedoch nicht richtig in den Wettbewerb, hielt die Kugel zu lange fest, semmelte sie in den Graben und schon stand es 0:1 aus Sicht der Roten.

Da Georgsfeld in der Folge die Rille der Straße optimal nutzte und eine nette 300-Meter-Vorlage in den Asphalt brannte, stand es plötzlich sogar schon 0:3, da der gute Wurf von Eugen Pernak ebenso wenig reichte wie der etwas zu tief gelassene Versuch des auf der 3 gestarteten Lütje Holters, dessen Mutter in der Frauen II aktiv ist.

Doch das Team steckte nicht auf und Jan Lengert setzte die Kugel wunderbar an die obere Straßennaht und konnte mit seinem knapp 200 Meter langen Wurf die Führung zurückerobern.

Voller Support von der 1. Mannschaft: Steffen Lengert (Cappy) und Jens Ufken zeigten an, motivierten, trösteten und bauten auf.

Die Lokalmatadoren wussten jedoch genaustens Bescheid, wie man einen Konter setzt und legten via Rille einen satten 400-Meter-Wurf auf den Asphalt. Die Kugel stieß sich immer wieder am Mittelstrich, wobei sich die Freude darüber auf Seiten der Westerender in Grenzen hielt. Rot gab die Führung nicht nur wieder ab, nein, Jan Lengert jagte die Kugel erst zum 0:4 oben raus, ehe Kai Austen, der an diesem Tag feststellen musste, dass er seine Wurfkraft noch nicht immer hundertprozentig auf die Straße gebändigt bekommt, den roten Flummi zu lange festhielt und in der Böschung versenkte, was dem 0:5 gleichkam.

Eugen Pernak, der am heutigen Tag wieder mit freundlicher Genehmigung der Gegner mit dem Elektroscooter unterwegs war, kam am heutigen Tag bestens mit seiner favorisierten Kugel zurecht und zeigte dies auch als er in der Folge einen Wurf an den oberen Straßenrand drehte, dieser sich in der oberen Rille verfing und ungefähr 300 Meter marschierte. Ein toller Wurf des 72-Jährigen, der alterstechnisch schon in der Männer V-Klasse werfen könnte.

 

Ein zwischenzeitlicher Stand von 0:7 ist sicherlich ein Anlass für lange Gesichter, jedoch kein Grund, die Köpfe in den Sand zu stecken und aufzugeben. Fynn Sonnenberg, Thilo Adomat, Jan und Steffen Lengert sowie Eugen Pernak (v.l.) erwarten den Wurf von Kai Austen.

Die Führung war zurück, jedoch konnte diese nicht verwertet werden, da Jan Lengert wieder einen Aussteiger fabrizierte und sich das Team kurz darauf entschied, seinen Bruder Steffen ins Match zu bringen. Da Fynn, der ansonsten mit beiden Kugeln die beste Leistung zeigte, seinen Wurf oben rausjagte, stand es plötzlich 0:6.

Steffen Lengert startete mit einem schönen Gummiwurf, den er mustergültig und mit seiner gewohnten Wurfkraft über den Strich setzte und somit gekonnt das 0:7 abwehrte. Eine Runde später sah es mit der Holzkugel aber ein wenig anders aus: Die Gegner hatten ca. 180 Meter vorgelegt und der Kapitän der 1. Mannschaft scheiterte um zwei Meter an der Vorgabe, sodass es nun zum siebten Mal klingelte. Sein Wurf war jedoch ebenfalls sehenswert.

Vor Beginn des Wettkampfes war bereits abgesprochen worden, dass Thilo Adomat beim Wechsel auf die Holzkugel Eugen Pernak ersetzen sollte, da dieser sich mit der großen 12er-Kugel sehr schwer tut. Da sich der Schüler jedoch bekanntermaßen im Vorfeld verletzte, sprang Jens Ufken für ihn ein, der gleich die Führung zurückerobern konnte.

In der Folge ergab sich auf Seiten der Roten ein fröhliches Wechselspiel aus Führungsabgabe und -eroberung, sodass sich der Tross auf diese Art und Weise recht zügig und ohne Einfluss auf den Spielstand in Richtung Vereinsheim bewegte.

Steffen Lengert (links) zeigte eine gute Leistung und brachte dem Team zusammen mit Jens Ufken Stabilität. Hier befindet er sich im Gespräch mit Ragnar Hoffmann, der es sich ebenfalls nicht nehmen ließ, die Zweitvertretung anzufeuern.

Da das Heimteam  noch einmal auf Höhe des Georgfelder Weges eine Wende eingebaut hat, war beim erstmaligen Erreichen des Vereinsheims noch nicht sofort Schluss. Und kurz dahinter packte ein Werfer in Blau nochmals alles in die Holzkugel, traf die Rille voll und schleuderte die Kugel gut 300 Meter in Richtung Tannenhausen. Da er dabei die Wende überwarf, hatte Kai Austen nun einiges an Fußmarsch vor sich, wohlwissend, dass die Führung zu diesem Zeitpunkt auf Seiten der Georgsfelder lag.

Mit dem Mut der Verzweiflung nahm der 19-jährige Neuzugang Anlauf und platzierte die Kugel sehr schön und sicher im oberen Straßenviertel. Auf diese Art und Weise legte er ca. 180 Meter zurück. Zwar konnte er das 0:8 damit nicht verhindern, aber zumindest Jens Ufken so platzieren, dass dieser nicht aussichtslos zur gegnerischen Kugel positioniert war.

Das Berufsgroßmaul erlaubte sich vor dem Wurf noch ein paar Spirenzien vor der Kamera seines Teamkameraden Ragnar Hoffmann und freute sich wie ein kleines Kind auf seinen ersten Daumenwurf des Tages.

"He freit sück so, de olle Fendt. Lott hüm. He hett sien' Verstand nich ganz tosommen." So oder so ähnlich werden die Gedankengänge in den Köpfen der Anwesenden ausgesehen haben als sich Jens Ufken auf den finalen Wettkampfwurf vorbereitete.

Schöne Randnotiz: Der 36-Jährige hatte keinen Lappen mit, da er nicht mit einem Einsatz rechnete und nutzte prompt sein T-Shirt.

Ufken nahm Anlauf und knallte die Kugel mit viel Wucht an den oberen Straßenrand. Sie lief ca. 300 Meter weit bis zum Vereinsheim und die Hoffnung keimte auf, dass zumindest die Führung wieder auf Seiten der Westerender wechseln würde. Leider rollte der ebenfalls gut platzierte Wurf der Gastgeber genau 2 Meter an Ufkens Markierung vorbei, sodass auch dieser Traum wie ein Seifenblase zerplatzte und das Endergebnis von 0:8,002 aus Sicht der Zweitvertretung Westerendes feststand.

Sicherlich kann man von keinem Einstand nach Maß sprechen, doch für das junge Team geht es in dieser Saison darum, zu lernen, Erfahrung zu sammeln, Wettkampfpraxis zu erhalten und das eigene boßlerische Können kontinuierlich zu verbessern. Wenn dabei insbesondere auf der Heimstrecke der ein oder andere Punkt herumkommt, ist dies sicherlich eine tolle Sache.

Die nächste Chance darauf ergibt sich in 7 Tagen, wenn sich die Zweitvertretung Simonwoldes vormittags an der Holzlooger Straße die Ehre gibt.

Harm Auts (in gelb und danach im Meistershirt) kam noch nach und ließ sich den ersten Kampf seiner Burschen nicht komplett entgehen. Zudem übernahm er die erste Ansprache als Kapitän nach dem Wettkampf. Obwohl man  ordentlich "auf die Mütze bekommen hatte", waren  Moral und Stimmung im Team ungebrochen gut.

 

-ju-