Weibliche Jugend D

Auswärtskampf gegen Victorbur, 16.11.2019

Semi-Finale formidable - wD aus Westerende zündet Feuerwerk in Victorbur

 

26.11.2019

Bericht aus der Sicht des Jahrhunderttrainers Thomas Harms:

 

Zum Ende der Hinrunde und zum Jahresabschluss 2019 stand für die weibliche D-Jugend aus Westerende noch ein Wettkampf in Victorbur an. Das Wetter hatte sich vorsorglich schon einmal den bisherigen Saisonergebnissen, die nach Analyse durch den Vereinsvorstand ausschließlich die beiden Trainertrottel Jan-Simon und Thomas Harms zu verantworten haben, angepasst:

 

KALT - NASS - GRAU - EINSEITIG - keine Perspektive auf Sonne oder Verbesserung

 

 

 

Doch wie sonst auch... alles schön der Reihe nach: Regen war heute unser Begleiter, beim Treffen in Westerende, auf der Hinfahrt, beim Einwerfen und während des gesamten Wettkampfes. Wundere Dich also nicht, wenn Du heute viele Schirme auf den Bildern siehst. Doch wie immer - zu Beginn erst einmal die Aufstellung der Gladiatoren, Mützen und Regenschirme.

 

Für Victorbur gingen Emely, Jana, Lucy und Celina an den Start und Westerende konnte Vollbesetzung melden: Marie, Julia F, Maja, Hanna, Julia J, Celine und ca. 17 Regenschirme.

Nachdem wir ein eher kurioses Einwerfen hinlegten, begann der Wettkampf. Victorbur legte solide los und wir konnten zunächst mit etwas Glück mithalten. Doch allmählich baute Victorbur dann mit weiteren soliden Würfen die Führung aus und wenn man dann dahinter zurück bleibt, passiert es: Wurf Nr. 1 für Victorbur. Nun ein Wurf ist nicht viel, aber wenn dann die Führung vom Gegner weiter ausgebaut wird, folgt schnell der nächste: Wurf Nr. 2 für Victorbur. Tja, da waren sie wieder: Lange Gesichter auf Westerender Seite.

Sollte auch heute wieder nichts für uns herausspringen? Könnte dies nun vielleicht sogar das AUS für beide Trainer sein? Die Vereinsführung steckt zwar fest in den Verhandlungen mit Kovac, aber irgendwann läuft selbst die Eistonne über.

In ihrer Verzweiflung holten beide Trainer eine uralte Motivationsrede von Trainer-Großvater Giovanni Trapattoni aus ihrem verstaubten Archiv --> https://www.youtube.com/watch?v=ub1zsUD7UNQ.

 

Die Trainer faselten dabei etwas von "Wettkampf würde erst beginnen, Flasche sei nicht leer, Strunz wäre eh nicht da und sie haben fertig (was auch immer, vielleicht den Pizzateig)". Doch was das auch bedeuten sollte: ES WIRKTE!

 

Offensichtlich waren nicht nur die Westerender Mädchen beeindruckt, sondern auch die aus Victorbur.

Ab jetzt begann ein neuer Wettkampf, mit umgekehrten Vorzeichen, einem lauten ... sehr lauten Trainer aus Westerende und weiterhin dem Regen.

Marie, Julia, Maja und Hanna zündeten den Treibstoff und starteten durch! Zunächst wurde die Führung zurückerobert, hier wehrten sich die Damen aus Victorbur noch. Doch als nach und nach jedes der Westerender Mädchen eine Rakete abschoss, konnte Victorbur nicht mehr kontern und der erste Wurf für Westerende fiel; nun stand es 1:2.

 

 

 Unmittelbar danach wechselte die Führung hin und her, doch irgendwie stabilisierten die Westerender Mädchen ihre Wurfleistung, behielten die Führung und erzwangen dann den Ausgleich 2:2. Man, fühlt sich das gut an.

 

 

 Und weil es sich weiter so gut anfühlen sollte, beschlossen Marie, Julia F, Maja, Hanna, Julia J und Celine, einfach so weiter zu machen. Sie zündeten ein ums andere Mal ihre Raketenwürfe und erzwangen so die Würfe zum 3:2, 4:2, 5:2 und sogar 6:2! Grandios! Bei jedem Jubel geriet der Ärger um das miese Wetter in den Hintergrund - doch kalt und nass blieb es.

Mit dem Trainergespann aus Victorbur war jedoch auf einfache und sportlich faire Weise der Wettkampf dem Wetter geschuldet kurz und knackig zu Ende zu bringen. Kalt, nass aber überglücklich brachten wir 4,24 Schöts und damit unsere ersten Punkte ins Ziel.

Unsere Freunde war riesig!

 

 

 Wie es sich gehört, wird nach einem Wettkampf ein wenig zusammen gesessen. Eine Mannschaft leckt die Wunden, die andere den Siegeslutscher. Die Trainer resümieren derweil den Wettkampf und stellen sich die Frage, wie lange der Trainerposten noch sicher ist. 

 

 

Doch manchmal hilft zur Sicherung des Trainerjobs einfach nur noch Bestechung. So luden die Trainerlaien Jan-Simon und Thomas ihre wD-Mädchen zum Pizzaessen ein.

Ein Tisch war schnell gefunden und mit etwas Geschick ließen sich individuelle Köstlichkeiten präparieren: Bergpizza, Haufenpizza, Pizza mit allem, Pizza nur Teig und Käse, Pizza mit Zwiebeln, weil meine Freundin heute vorbeikommt - und für die Trainer passend zum Tag eine Pizza formidable!

 

 

Nach dem Essen ließ man es sich weiter gut gehen: Warm und trocken auf dem Sofa, in der einen Malecke, in der anderen Malecke, beim Glücksspiel (Vorsicht, kann süchtig machen!), bei noch mehr Glücksspiel, beim Hundepoker, im Streichelzoo oder im Jubel auf der Fanmeile. Dabei waren wir uns einig: Heute war unser Tag!

-ju- (Informationen: Thomas Harms)


Heimkampf gegen Schirumer-Leegmoor, 2.11.2019

Verletzungspech der Grande Dame und youngRed-Debüt

4.11.2019

 

Aus der Sicht der Westerender Trainerlegende Thomas Harms:

 

Hey, seid mal ganz leise und hört in Richtung Upstalsboom ... "Kovac, Kovac, Kovac, ... " Wer ruft denn sowas und warum? Ist das etwa die Vereinsführung nach der dritten Heimniederlage der weiblichen D-Jugend aus Westerende? Nun - wirklich laut sind die Rufe noch nicht... noch werden sie vom munteren Plantschen der beiden Trainertrottel Jan-Simon und Thomas in der Eistonne übertönt.

 

Doch auch hier kann ein sachlich analytischer Spielbericht zunächst einmal zur Meinungsbildung förderlich sein. Also... alles hübsch der Reihe nach! Der Tag begann so gut... es hörte auf zu regnen, der blaue Himmel kam durch und es gab für das Trainerduo ein aufmunterndes Motivationsschreiben, das freundlich und mit dem Charme einer Dampfwalze übergeben wurde.

Ja, so kann der Tag beginnen und wer überhaupt ist Nico Kovac?

Wie üblich zu Beginn die Aufstellung der Gladiatoren: Für Westerende  traten Marie, Julia, Maja, Hanna und Celine an, Leegmoor war mit Rieke, Mara, Jeike, Merle, Leni und Daaje am Start.

 

Wir zuhause am Upstalsboom, gut trainiert ... so kann es doch eigentlich losgehen, oder? Ein fulminanter Start wie gegen Ihlow gelang nur leider nicht, stattdessen zeigte uns Leegmoor, wie am Upstalsboom anzuwerfen ist. Sowas aber auch. Leegmoor ging mit etlicher Führung über unsere erste Aufnahme und nutzte dies zum ersten Schöt. Was ist nur los? Leegmoor warf stabil, wir aber blieben weit hinter unserer sonst üblichen Leistung zurück. Und irgendwie wollte sich das die ganze Zeit nicht ändern.  Immer, wenn wir die Führung ergattert hatten, um unsererseits einen Schöt zu erarbeiten, konterte Leegmoor und lies einen Wurf für uns einfach nicht zu. Es war zum Heulen oder zum Bus bestellen.

 

 

Scheinbar half nichts, weder elterliche Unterstützung noch unser Maskottchen (T. V.). Und dann das! Verletzungspech! Marie hatte sich gezerrt, ein weiteres Werfen ausgeschlossen. Das war bitter, denn Marie ist immer für einen Raketenwurf gut und diesen hätten wir sehr gut gebrauchen können.

 

Doch zum Glück haben wir unsere youngRed Celine. Sie sprang ein und gab ihr Debüt für Westerende. Celine ist unsere Jüngste, sie ist erst seit dem Sommer dabei, aber das mit Leidenschaft und Engagement. "Etwas nervös" sei sie zunächst gewesen, so ihr Kommentar. Doch sie hat sich nicht einschüchtern lassen und somit ihren ersten Wettkampf-Einsatz erfolgreich "erledigt".

 

Im Verlaufe des weiteren Wettkampfes blieben die Westerender Mädchen dann konsequent hinter der sonst besseren Trainingsleistung zurück, Leegmoor dagegen fand irgendwie Gefallen an unserer Strecke und lies die Würfe 2, 3 und 4 folgen. Zum Schluss konnten wir jedoch zumindest noch den vierten Wurf von Leegmoor "zerstören", indem wir uns die Führung zurück holten und diese ins Ziel brachten. Sicherlich ein kleiner Lichtblick, auf den Kovac dann aufbauen könnte.

 

Am Ende dann übernahm El Commandante Jan-Simon das Ruder und ließ noch einmal zum Gruppenfoto antreten. Dabei gab es großes Getuschel, ob nicht doch schon irgendwo im Hintergrund Nico Kovac bereit steht. Der Vereinsführung ist in Sachen Umgang mit den beiden Eistonnen-Trotteln Jan-Simon und Thomas letztlich alles zuzutrauen. 

 

-ju- (Informationen: Thomas Harms)


Heimkampf gegen Ihlowerfehn, 26.10.2019

Solide Führung verspielt

 

4.11.2019

 

Aus der Sicht von  Trainerlichtgestalt Thomas Harms:

 

 

 

Was ist los ... Angst vor der eigenen Courage? Westerender Mädchen der weiblichen D-Jugend verspielen eine 3:1 Führung und verlieren am Ende noch mit 3:4 gegen Ihlowerfehn. Und wie immer wollen die beiden Trainertrottel Jan-Simon und Thomas keinerlei Verantwortung dafür übernehmen; stattdessen verkriechen sie sich für den Rest der Woche in der Eistonne.

 

 

 

Doch alles schön der Reihe nach! Für uns stand der zweite Heimkampf auf dem Programm; am Upstalsbom gegen Ihlowerfehn.  Beim freundschaftlichen Aufstellen ließ Ihlow jedoch schon mal durchblicken, dass es ein heißer Tanz werden sollte. Für Westende waren Marie, Julia, Maja, Hanna und Celine am Start. Ihlow wurde vertreten durch Zoe, Femke, Anouk, Anna und Melina. Hier wurden schon mal die Fäuste gezeigt.

Wir erwischten einen Raketenstart, bei dem Marie die Kugel auf nahezu 150 Meter katapultierte und Julia F dann gekonnt ein parkendes Auto umzirkelte, um fulminant und weit in unsere Aufnahmekurve zu werfen. Ihlow hielt hier jedoch nahezu gleichwertig mit und es ging mit einigen Metern Führung für Westerende weiter. Nun ließ Ihlow die Fäuste spielen, holte sich die Führung und den ersten Wurf. Oh, das war nicht unser Plan.

 

Doch was war schon ein einziger Wurf? Auf unserer Heimstrecke wollten wir uns doch die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Also auf youngReds, auf zum Konter! Und der gelang uns. Mit der Gummikugel zirkelten wir uns durch den Idem und holten uns die Führung zurück, dann das 1:1, das 2:1 und das 3:1. So - jetzt lief es nach Plan.

Und nun ging es mit der Holzkugel weiter; an sich liegt diese uns besser als die Gummikugel, doch ausgerechnet heute sollte sich dies nicht bewahrheiten. Unsere Würfe mit der Holzkugel waren solide, manchmal etwas zu kurz ... was jedoch fehlte war einfach mal eine Rakete zur richtigen Zeit. Hier brachte auch unser mit dem Fahrrad nachgereistes Maskottchen (T. V.) kein Glück. Und Ihlow hielt dagegen, erlaubte sich keine Schwäche und so dann auch vielen plötzlich die Würfe auf der Gegenseite. Ihlow verkürzte zum 3:2, glich dann zum 3:3 aus und setzte sogar zum Todesstoß an: 3:4! Wieder eine Heimniederlage! Die Trainerstühle wackeln mal wieder gewaltig; war es vor zwei Jahren noch Ancelotti, der in Westerende übernehmen wollte, so ist nun Nico Kovac hoch im Kurs der Vereinsführung. Einzig der Umstand, dass sich die Trainerlümmel Jan-Simon und Thomas beim Erhalt der Boßelstrecke am Upstalsboom mächtig ins Zeug legten und diese mit dem nepalesischen Urmeter durchkalibrierten, sichert derzeit ihren Job.

 

Dass der Upstalsboom wieder zum Boßelmekka wird, zeigen die folgenden Bilder:

 

 

Naja, diese Heimniederlage müssen wir jetzt verdauen. Am besten verkriecht man sich mit süßen Getränken und Schokolade.

 

 

Und nach dem Wettkampf werden aus Gegnern wieder Freunde; schließlich sieht man sich in der Schule wieder und auch zum Rückkampf. Und dann, Ihlow... zieht euch warm an!

 

-ju- (Informationen: Thomas Harms)


Heimkampf gegen Dietrichsfeld, 28.9.2019

Schlüsselszene entscheidet Wettkampf

30.9.2019

 

Aus der Sicht von Lichtgestalt und Trainerlegende Thomas Harms:

 

In den letzten Wochen und Tagen haben wir nach monatelanger Abstinenz die Strecke am Upstalsboom nahezu vollständig mit Zahlen ausgemalt  und nebenbei auch einige Male trainiert. Resultat: Die Saison kann kommen.

Nun sind wir also wieder am Start! Im letzten Jahr noch als zweite weibliche D-Jugend angetreten, übernehmen wir als youngReds aus Westerende nun die alleinige Vertretung in dieser Altersklasse. Und gleich zu Beginn haben wir einen Brocken zum Gegner: Dietrichsfeld.

Für Dietrichsfeld traten Laura, Mia, Marie, Neele und Elena an, Matthias hatte sich zur Unterstützung Thunder, den Fünften mitgebracht.

 Für Westerende waren Marie, Julia, Maja, Hanna und Julia am Start. Nach wie vor kann man sich keine ordentlichen Trainer leisten und muss weiterhin mit dem Duo Harms & Harms auskommen.

Mit der nun etwas geänderten Streckenführung hatten wir uns eigentlich angefreundet, so dachten wir. Am Ende des Parkplatzes anwerfen und gleich mal ne Aufnahme nach den ersten zwei, drei Würfen. Doch zu Beginn war die Strecke weder unser noch des Gegners Freund. Und dann auch noch Werfen mit der Gummikugel ...schon letzte Saison mochten wir die Holzkugel lieber. Wir kamen zu Beginn nicht an unsere Trainingsleistung heran und prompt fiel der erste Wurf für Dietrichsfeld. 0:1 Mist. Man hatte das Gefühl, Dietrichsfeld sei alleine auf der Strecke.

Auch in unserer engen Kurve, durch wir alle schon recht gelungen durchgetrüllt haben, hatte sich gegen uns verschworen und wollte uns den Heimvorteil zunächst nicht gönnen. Tja, manchmal muss man seine Form erst suchen.

Doch dann wendete sich das Blatt und wir konnten zur Führung und zum Schöt aufwerfen; herje 1:1, wie schön. Geht hier heute noch was?

Leider war es nun aber wieder Dietrichsfeld, das das Heft des Handelns in die Hand nahm und gleich zwei Würfe folgen ließ. Also stand es 1:3. Uaarghh - Mist.

Sowas kann man jedoch nicht auf sich sitzen lassen, erst recht nicht auf der eigenen Heimstrecke. Zwei Würfe können schnell geknackt sein, schließlich ging es nun mit Holz weiter. Und siehe da, plötzlich zündeten die youngReds aus Westerende einige Raketen und es fiel das 2:3, zudem eine ordentliche Führung, die die Hoffnung auf mehr weckte.

 

Damit ging es nun auf den letzen Abschnitt der Rücktour und direkt zur Schlüsselszene. Wir machten uns bereit, die Führung durch einen Hammerwurf weiter auszubauen und den Wettkampf endgültig zu kippen. Doch beim Anlauf verlor die Werferin die Kugel und diese rollte dann blöderweise auch noch einige Meter über den Abwurfpunkt. Ausgerechnet jetzt - Schlüsselszene. Nach den Wettkampf-Regeln bedeutet das, der Wurf ist gemacht und zählt. अर्कोतर्फ स्थिति खेल निष्पक्षताको भावनाले, पैतृकताको लागि प्रशस्त ठाउँ छोड्दछ। तपाईंले भर्खर यसको प्रयोग गर्नुपर्नेछ ... यसलाई प्रयोग गर्नका लागि। त्यहाँ धेरै छलफल भएको थियो यो अब सुपरवाइजर मथियासको हातमा थियो। उनको निर्णय पतन पछि, war der Wettkampf für die youngReds aus Westerende gelaufen. Die Führung war dahin, die Wettkampfspannung und der Elan auch - hängende Mundwinkel und Köpfe.

 Anstatt der Chance zum 3:3 für Westerende, fielen nun die Würfe 4 und 5 für Dietrichsfeld. Auch die Führung am Ende des Wettkampfes reichte Dietrichsfeld noch zu einem weiteren Wurf. Dies war nicht unser Plan und nicht unser Tag. Die Niederlage fällt angesichts der Schlüsselszene zu hoch aus. Wir werden daraus lernen.

Doch wie es sich nach einem Boßel-Wettkampf gehört, gibt es anschließend Getränke und Schokolade ... teilweise in Extremlage. 

 

Wir kämpfen weiter ... das Lächeln kehrt zurück.

-ju- (Informationen: Thomas Harms)


Männliche Jugend F

Auswärtskampf gegen Schirumer-Leegmoor, 19.10.2019

Comeback-Qualitäten sichern Auswärtssieg in Leegmoor

Jendrik und Milas sind froh, dass sie die Kugel  auch mit einer Hand halten können. ;-) (Archivbild)

23.10.2019

 

 

Nachdem die neu aufgestellte männliche F-Jugend sich bei ihrem ersten Wettkampf gegen Westersander-Hüllenerfehn zu Hause noch 0:3 geschlagen geben musste, bewiesen die Jungs bei ihrem 2. Auftritt im  Schirumer-Leegmoor Comeback-Qualitäten.

 

Auf der schmalen F-Jugend-Strecke am Torfgräberweg begann der Wettkampf nach viertelstündiger, regenbedingter Verspätung holprig. Die Gastgeber spielten ihre Heimstärke aus und so stand es schnell 2:0 für Schirum.

Nach einigen guten Würfen der Westerender ging die Führung über und die youngReds konnten den 1. Schoet in ihrer noch jungen Boßlerkarriere gemeinsam bejubeln.

Somit stand es zur Wende 2:1 für die Hausherren.

Nachdem die Schirumer ihre vor einer scharfen Linkskurve liegende Wende mustergültig überwarfen und die zwischenzeitlich wiederergatterte Führung durch einen sehenswerten Wurf durch die Kurve ausbauten, sah es neuerlich düster aus für die kleinen Gäste. Der sicher aufwerfende Lenny Linnemann warf die Holzkugel wunderbar zurück in Richtung Ziel, konnte das knappe 3:1 aber nicht verhindern.

Nach einigen leidigen Ausflügen in die nahegelegenen Maisfelder fanden die Westerender Buben ihre Konzentration zwischen den Maiskolben wieder und starteten plötzlich eine irre Aufholjagd.

In nicht mehr enden wollenden Vorzeigewürfen erarbeiteten sie sich das 2:3, das 3:3 und - weil das "Schöt-Schreien" so toll war - sogar noch das 3:4 !

Am Ende durfte jeder noch einmal ran und so brachten sie noch einen denkbar knappen Auswärtssieg mit nach Hause.

Die Euphorie war den Kids ins Gesicht geschrieben - eine Mannschaft wächst zusammen.

 

-rh-